Soziale Medien für Unternehmen: Diese drei sollten Sie sich wirklich ansehen.

Warum soziale Netzwerke?

Als Agentur wird Team Kipp von ihren Kunden immer wieder gefragt, auf welchen Kanälen man präsent sein soll. Eigentlich gilt nur eine Antwort als relevant: Das Netzwerk, das man auch wirklich pflegt. Denn nichts macht einen schlechteren Eindruck, als wenn der letzte Tweet zur Weihnachtsfeier 2014 gepostet wurde.

Hier nun ein Einblick in die Möglichkeiten von Social Media und ihr Zusammenspiel im einer guten Website. Sie sehen es schon am ersten Logo: Wir stellen Ihnen nicht Pinterest, Snapchat oder Vero vor, sondern nur die, die für Unternehmen wirklich elementar sind.

Google My Business – Das allumfassende Nicht-Netzwerk

Woher kommen die Sterne auf Google Maps? Warum will mein Handy wissen, ob mir der Besuch in der Buchhandlung gefallen hat? Zwar hat Google Ende 2018 angekündigt Google+ für Privatnutzer zu beenden, dieser Vorgang wurde in einer Mitteilung Ende Januar 2019 noch einmal verdeutlicht: Am 2. April 2019 ist also endgültig Schluss mit Google+, doch das heißt nicht, dass sich Google aus der Welt der sozialen Medien zurückzieht. Im Gegenteil: Seit dem Jahr 2014 können Unternehmen ihren Auftritt im Google Universum mit Google My Business maßgeblich beeinflussen.

Google My Business ist eine – Vorsicht, Webentwickler-Humor! – Schnittstelle der Google Dienste. Hier können Unternehmen Informationen über ihren physischen Standort hinterlegen und pflegen: Telefonnummer, Adressdaten, Öffnungszeiten. Somit ist Google My Business für alle Unternehmen, ganz gleich ob Einzelunternehmer, Mittelständler oder Holding relevant.

Einschätzung von Team Kipp zu Google My Business

Eigentlich eher in der Suchmaschinen-Optimierung angesiedelt, erlaubt GMB wichtige Standort-Informationen zu kommunizieren: Neue Bilder, ein neues Logo, ein neuer Firmenstandort. Die NutzerInnen werden es Ihnen danken. Warum also das GMB-Profil pflegen? Alle Personen mit einem Google-Profil und somit alle, die ein Android Smartphone nutzen, können sicher sein, das richtige Unternehmen zu bewerten. Denn Google-Sterne kommen immer von echten Google-Profilen.

Aufkleber: Bewerten Sie uns auf Google

Einer unserer Kunden hatte eines Tages diesen Aufkleber im Briefkasten liegen, dessen Motiv den Namen Welcome_Kit_sticker_DE trägt. Google wirbt also offensiv für eine stärkere Verbreitung der Bewertungsplattform und erklärt im Begleitschreiben wie wichtig Google My Business für den Geschäftserfolg sein kann. Tatsächlich folgt Google mit seinen Bewertungen sicherlich einem gesamtgesellschaftlichen Trend: alle wollen alles bewerten. Es bleibt abzuwarten, ob diese Aufkleber zukünftig an Geschäftseingängen genauso verbreitet sind, wie die von TripAdvisor oder Yelp an Restaurants und Hotels.

XING & KUNUNU – Für Unternehmen der DACH-Region

Xing ist tot, lang lebe Xing, so ungefähr sehen es deutschsprachige Unternehmer und Arbeitnehmer, die auch international unterwegs sind. Während LinkedIn weltweit genutzt wird, fokussiert sich Xing auf die DACH-Region und wird dort auch noch lange leben. Daher riet die Welt bereits Ende 2017: Bleiben Sie auf Xing. Dass ein Unternehmensprofil erst mit Bildern richtig hübsch wird, weiß auch Xing und lässt sich diesen Service mit gut bezahlen.

Pro Jahr ist somit ein satter vierstelliger Euro-Betrag an Gebühr fällig, um beispielsweise den HR-Manager oder aktuelle Stellenanzeigen darzustellen. Appropos, Stellenmarkt. Das Portal kununu erlaubt anonyme Unternehmensbewertungen durch Bewerber und (Ex-)Mitarbeiter mit einem Xing-Profil. Differenzierte Urteile über die Arbeitsbedingungen findet man dort zwar selten, aber man erhält als potenziell zukünftiger Mitarbeiter einen ersten Eindruck über das Unternehmen.

Einschätzung von Team Kipp zu Xing & kununu:

Als Unternehmen bietet es sich durchaus an, hier aktiv zu sein und sich zu vernetzen. Denn die Mitarbeiter geben in ihren individuellen Profilen aktuelle und vergangene Arbeitgeber an. Diese Angabe generiert automatisch einen Link zu einer Xing-Unternehmensseite. Ist diese Unternehmensprofil nicht vorhanden, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Auch kununu ist ein wichtiger deutschsprchiger Kanal: Hier können die Arbeitgeber auf die anonymen Bewertungen Antwort geben und sich z.B. für die netten Arbeitgeber-Bewertungen persönlich bedanken.

Facebook – Das Netzwerk, das jeder kennt

„Wir haben 100 Leute gefragt, ein digitales soziales Netzwerk zu nennen…“. Was beim Familienduell die Top-Antwort gewesen wäre, ist klar. Facebook feiert in diesen Tagen seinen 15. Geburtstag und verzeichnet nach wie vor steigende Nutzerzahlen und Umsätze. Alleine in Europa nutzen über 380 Millionen Menschen ihren Account mindestens einmal pro Monat, etwa drei Viertel davon sogar täglich.

Um etwas Transparenz in die Sache mit den manipulierenden Werbeanzeigen im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zu bringen, ließ im Sommer 2018 Facebook sämtliche Anzeigen sämtlicher Facebook-Unternehmensprofile veröffentlichen. Wie das geht lesen Sie bitte hier. Ein Versuch positive Schlagzeilen zu generieren und der Welt zu zeigen mit welchen Anzeigen Facebook eigentlich Geld verdient.

Einschätzung von Team Kipp zu Facebook:

Facebook ist nach wie vor das Mainstream Medium, auf dem sich alle tummeln, die Jungen wie die Alten (eine aktuelle Auswertung hat HubSpot). Die Funktionen sind so vielfältig, so dass egal ob KMU oder Konzern mit ihnen sich austoben kann. Videos hochladen, befreundete Unternehmen verlinken, Stellenanzeigen weiterverbreiten, Bewertungen einsammeln oder auf Events aufmerksam machen. Mit der entsprechenden Aussteuerung gelingen so ganz leicht erfolgreiche Werbekampagnen.

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